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 ---Interessanter Brustkrebs-Link!!

 

 

 

 

Hormonersatzbehandlung und Brustkrebs

 

HRT (=Hormon Replacement Therapie) erhöht nach einer gewissen Zeit der Anwendung (Jahren!) das Risiko für die Brustkrebsentstehung. Vernachlässigen darf man dabei aber auf keinen Fall andere Faktoren welche auch auf das Risko an Brustkrebs zu erkranken entscheidenden Einfluß ausüben: Dazu gehören familiäre Belastung, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel...

Aus obiger Grafik ist ersichtlich, dass die Hormonersatzbehandlung (HRT) das Brustkrebsrisiko auch nach 10 Jahren nur geringfügig ansteigen lässt und dass Alkoholkonsum wie auch Übergewicht das Risiko für einen Brustkrebs weit mehr beeinflussen. Auf der anderen Seite verringert eine regelmässige körperliche Aktivität das Brustkrebsrisiko.

In letzter Zeit konnten im Rahmen des "Human Genom Project" verschieden Brustkrebsrisikogruppen für Frauen anhand einer genetischen Analyse identifiziert werden. So zeigt sich, daß je nach "genetischem Fingerabdruck" der Frau zum Beispiel die Anreicherung von natürlichem Östrogen und dessen biochemischer Abbauprodukte stark variiert. Auch Übergewicht und verstärkter Alkoholkonsum habe individuell ganz unterschiedlichen Einfluß auf das persönliche Brustkrebsrisiko. Mittels sogenannter Gen-Chips lassen sich mittlerweile bestimmte Genmuster bestimmen und ein persönliches Risikoprofil erstellen.

Allerdings besser als das Erstellen eines Risikoprofils sind Vorsorgeempfehlungen und eine vernünftige Lifestyle -Beratung:

Treiben sie regelmäßig Sport (besser wenig als gar nicht!)

Alkohol reduzieren

Übergewicht beachten! (eventuel Dinner Cancelling; das bedeutet ab 17 Uhr nichts essen - sehr effective Methode den Körper ins Gleichgewicht zu bekommen!)

HRT nur wenn Symptome zu behandeln sind, wobei immer gilt: so wenig und kurz wie möglich und so hoch dosiert und lang angwendet wie notwendig. Bei erhöhtem familiären Risiko eventuell Ausweichen auf  Tibolon, Raloxifen (Osteoporose!), Soja-Produkte, Isoflavon etc.

Ausgewogene Ernährung: Sojabrodukte, Rotklee, Broccoli, genügend ungesättigte Fettsäuren (ein bis zwei mal Fisch pro Woche)